Archiv für die Kategorie » Die DDR und ich «
13 | 08 | 2011
50. Jahrestag des Mauerbaus
Heute vor fünfzig Jahren begann die SED mit der Einzäunung ihrer Bürgerinnen und Bürger, die sich in immer häufigerer Zahl der neuerlichen Diktatur durch Übersiedlung in den Westen Deutschlands entledigen wollten. Eingemauert wurde aber nicht nur der Westteil Berlins, vielmehr wurde die unsägliche Grenze zwischen Ost und West, der “Eiserne Vorhang” verstärkt und an diesem Tag für Jahrzehnte gefestigt.
weiterlesen
05 | 11 | 2010
Fundstücke – Vor fast 20 Jahren…
FuTB (Funktechnisches Bataillon) Döbern, Brandenburg, Nähe polnische Grenze und wie ich heute schonmal sage: Dem schönsten Arsch der Welt zusammen mit Groß-Schacksdorf und der Privatgaststätte “Zur Birke” in Jethe! Büro Finanzökonomie oder so, also: Rechnungsführer
. Nur ein Monat Zeit war mir gegönnt, in dieser kleinen Einheit die Zivilangestellte Marina N. (Nachname mir immer noch bekannt!) zu unterstützen. Wochen zuvor waren wir mal kurz zu zweit dort, um ein Umdruckgerät zu überbringen – was gar nicht gewollt war, aber egal
: . Das war die schon mehrmals angesprochene Fahrt mit dem Bundeswehrkraftfahrzeug (VW Golf) in Uniform durch die ehemalige DDR mit dem Abstecher bei der Rückreise von Döbern über Dresden. Der Fahrbefehl war entsprechend ausgelegt, also keine Bange, liebe Vorprüfungsstelle
.
weiterlesen
13 | 07 | 2010
Nachtragshaushalt für die Lausitz wegen ungeplanter Einnahmekapazitäten
Der Landkreis Spree-Neiße wird seinen aktuellen Haushalt nachberaten müssen, da dieser so nicht mehr stimmt. Mehreinnahmen in nicht vorhergesehenem Ausmaß machen diesen Schritt nötig. Einfließen könnten diese etwa in die Verschönerung der Baustelle vor Groß Kölzig in Richtung Döbern und die Ortsdurchfahrt Forst sowie für optische Verschönerungen am stillgelegten Bahnhof Döbern oder dem ehemaligen Feldwebelwohnheim in Groß-Schacksdorf oder für einen Denkmalkomplex “Wohnheim-Fliegenpilz”
.
Jedenfalls erreichte mich ein offizielles Bestätigungsschreiben meiner diesjährigen Anwesenheit in der Region, die ich – wie in jedem Jahr – mit unserem Ehemaligentreffen der Truppenverwaltung des Jagdgeschwaders 73 (MiG 29) Preschen besuche…
weiterlesen
05 | 05 | 2010
Wahrnehmung eines demokratischen Rechtes
Ein letztes Mal vor der nicht nur für Nordrhein-Westfalen bedeutenden Landtagswahl möchte ich mich hier bei mir dazu äußern und dazu aufrufen, zur Wahl zu gehen und seine Stimme nicht leichtfertig herzuschenken! Dass es mir am liebsten wäre, würden dann auch beide Stimmen den Kandidatinnen und Kandidaten der SPD anvertraut, ist klar und nicht gerade sensationell
. Es geht am Sonntag um sehr viel mehr als “nur” um unser schönes NRW, welches die mitunter unsäglichen schwarz-gelben Jahre überstanden hat. Dabei sollte aber auch ein Sozi nicht verkennen, dass die Klatsche vor fünf Jahren auch nicht von ungefähr kam!
weiterlesen
19 | 03 | 2010
Jaaa, da isse, die jährliche Einladung :-)
Klar, geplant ist das nächste Treffen in Weber’s Garten-Café in Naundorf bei Forst schon immer ein Jahr vorab. Vorbehaltlich der jeweiligen Urlaubsregularien der einzelnen Arbeitgeber und unter Berücksichtigung diverser weiterer Aspekte (sind die Räumlichkeiten wie Zimmer, Saal und Kegelbahn frei) wird der Termin immer ganz demokratisch gemeinsam fixiert.
Dieses Treffen, das immer im Mai stattfindet, ist bei den Teilnehmern durchaus schon zu einer Art “Kultveranstaltung” geworden. Ein absolutes “Muss” für alle, die die Möglichkeit haben zu kommen. Wer nicht kann, dem fehlt dann ein Jahr lang irgendetwas, wie ich selber schon durchmachen musste. Aber ein großer Teil der ehemaligen Angehörigen der Truppenverwaltung des Jagdgeschwaders 73 (Preschen/MiG 29) und vor allem auch der “Wessi-Refüs” muss neben der freien Zeit, die man gerne aufwendet, auch die Fahrt in die Planungen einbeziehen. Denn es geht an die vorletzte Ausfahrt der Bundesautobahn 15, Forst. Danach kommt schon Polen, der Weg in das östlichste Brandenburg ist also nicht gerade der kürzeste.
weiterlesen
24 | 01 | 2010
Erst jetzt entdeckt: IMs zu versenden
Keine Ahnung, warum ich ausgerechnet gerade vorhin über diesen netten Hinweis bei Facebook gestolpert bin
. Dabei ist dies doch gerade für mich ein Steilpass allererster Güte
.Allerdings habe ich ein Problem, denn ich kenne keine IMs, da ich bis jetzt noch keine Akteneinsicht beantragt habe. Und die, die ich “kenne”, waren eigentlich keine IMs, sondern (für uns) natürliche, also “offizielle”, Stasis, die für das Hausbuch Maternistraße 3 in Dresden zuständig waren…
weiterlesen
26 | 12 | 2009
Mein 2009 im rückblickenden Schnelldurchlauf und Agenda 2010
Noch ein Rückblick, den die Welt absolut nicht braucht, das ist mir schon klar. Aber es soll ja tatsächlich Besucher meiner Homepage (außer mir
) geben, die all das, was gleich folgt, auch kennen, weil sie es ja irgendwie selber miterlebt haben. Und für mich selber ist dies immer nochmal eine gute Gelegenheit, über manche Dinge nachzudenken.
Diesmal habe ich mir gedacht, meinen persönlichen Rückblick monatlich aufzuteilen und alle möglichen Bereiche (Privat, Beruf, Politik usw.) miteinander zu mixen. Natürlich werde ich auch nicht um die “Agenda 2010″ herumkommen. Doppeldeutig natürlich, denn ich meine meine persönliche Agenda… Zum Schluss folgen dann noch Themen, die sich über das ganze Jahr hinziehen und ganz einfach zu meinem Jahr 2009 dazugehören.
Wen das alles nicht interessiert, der kann ja wegklicken. Allen anderen wünsche ich – hoffentlich – Spaß beim Lesen. Und wenn ich wen oder was vergessen haben sollte, so bitte ich um kommentierende Ergänzungen. Bewusst werde ich nicht auf entsprechende Beiträge verlinken und auch auf Bilder verzichten.
Herzlichen Dank möchte ich aber schon jetzt allen sagen, die mein Geschreibsel das Jahr hindurch in welcher Form auch immer verfolgt und unterstützt haben.
weiterlesen
17 | 11 | 2009
Vor 20 Jahren: Gründung der SDP in der DDR – Festakt zur SDP-Gründung in Dresden
Ein persönlicher Höhepunkt des vergangenen Wochenendes war für mich zweifellos, dass ich – zumindest kurz – dem Festakt der Dresdner SPD anlässlich ihrer Gründung vor 20 Jahren am 16. November 1989 beiwohnen durfte. Hier vermischten sich bei mir wieder die Emotionen, meine Gedanken gingen wieder zurück in die damaligen dramatischen Tage im Oktober, über die ich am Samstag auch noch mit meiner “Tante” Traudel gesprochen hatte. “Ich höre es noch, was damals am Bahnhof los war, als die Züge durchfuhren.” sagte Traudel. Der Balkon liegt in Richtung Dresdner Hauptbahnhof, der Luftlinie knapp einen Kilometer entfernt ist von der Maternistraße.
Die Lage war hier in Dresden brandgefährlich angespannt. Verschuldet nicht zuletzt durch Erich den Überflüssigen, der auf die Durchreise der Züge über DDR-Gebiet bestand und damit natürlich heftigste Reaktionen geradezu provozierte.
weiterlesen
16 | 11 | 2009
Dresden im November 2009 – privat
Meinem Schwesterlein habe ich gestern versprochen, dass sie nach der Arbeit zumindest schonmal die Bilder hier sehen wird, die einfach “Pflicht” sind für uns. Es geht allen gut, ich habe selbstverständlich Eierschecke bekommen und auch das obligatorische Holsten bei “Tantchen”
.
Dieser Beitrag ist also rein privater Natur, die Bilder werde ich noch für meine “Berichterstattung” verwenden womit dann auch die Hintergründe einiger Knipsereien für jeden verständlich werden.
weiterlesen
09 | 11 | 2009
Heute vor 20 Jahren: “Mutti, die Grenze ist auf!”
Was geht im Kopf eines Bundesdeutschen ab, der im Prinzip “zweistaatlich” aufgewachsen ist, “emotional” zumindest? Für den die DDR ein Land ist, in dem im Vier- und bei besonderen Anlässen auch im Zweijahresrhythmus der Sommerurlaub der Familie verbracht wird? Der sich als Zwerg auf Dresden und vor allem Tante, Onkel und sonstige Verwandtschaft gefreut hat, auch wenn vorher eine Zugfahrt zu überstehen war, deren Zeitablauf manchem heutigen Bahnbenutzer den Wind aus den kritischen Segeln nehmen würde? Dem schon in jungen Jahren beigebracht wurde, “ab jetzt lieber nichts mehr zu sagen” – und sich daran einfach hielt, weil er vorbereitet war. Weil er schon in die Vorbereitung dieses Urlaubes eingebunden war. Dieser war auf seine Schulferien ausgerichtet und nicht bestimmt vom Studium diverser Reiseprospekte. Ganz andere Formulare waren auszufüllen. Viel früher als die anderen Schulkameraden stand bei dem kleinen Bundesbürger schon sicher fest, wohin die Reise in den Sommerferien geht: Dresden!
weiterlesen


.
Übrigens gehen die Kommentare, den Grund (kein eigentlicher Fehler) habe ich