13
Jul
2010
Der Landkreis Spree-Neiße wird seinen aktuellen Haushalt nachberaten müssen, da dieser so nicht mehr stimmt. Mehreinnahmen in nicht vorhergesehenem Ausmaß machen diesen Schritt nötig. Einfließen könnten diese etwa in die Verschönerung der Baustelle vor Groß Kölzig in Richtung Döbern und die Ortsdurchfahrt Forst sowie für optische Verschönerungen am stillgelegten Bahnhof Döbern oder dem ehemaligen Feldwebelwohnheim in Groß-Schacksdorf oder für einen Denkmalkomplex “Wohnheim-Fliegenpilz”
.
Jedenfalls erreichte mich ein offizielles Bestätigungsschreiben meiner diesjährigen Anwesenheit in der Region, die ich – wie in jedem Jahr – mit unserem Ehemaligentreffen der Truppenverwaltung des Jagdgeschwaders 73 (MiG 29) Preschen besuche…
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19
Mrz
2010

15. Ehemaligentreffen der Truppenverwaltung des JG 73
Klar, geplant ist das nächste Treffen in Weber’s Garten-Café in Naundorf bei Forst schon immer ein Jahr vorab. Vorbehaltlich der jeweiligen Urlaubsregularien der einzelnen Arbeitgeber und unter Berücksichtigung diverser weiterer Aspekte (sind die Räumlichkeiten wie Zimmer, Saal und Kegelbahn frei) wird der Termin immer ganz demokratisch gemeinsam fixiert.
Dieses Treffen, das immer im Mai stattfindet, ist bei den Teilnehmern durchaus schon zu einer Art “Kultveranstaltung” geworden. Ein absolutes “Muss” für alle, die die Möglichkeit haben zu kommen. Wer nicht kann, dem fehlt dann ein Jahr lang irgendetwas, wie ich selber schon durchmachen musste. Aber ein großer Teil der ehemaligen Angehörigen der Truppenverwaltung des Jagdgeschwaders 73 (Preschen/MiG 29) und vor allem auch der “Wessi-Refüs” muss neben der freien Zeit, die man gerne aufwendet, auch die Fahrt in die Planungen einbeziehen. Denn es geht an die vorletzte Ausfahrt der Bundesautobahn 15, Forst. Danach kommt schon Polen, der Weg in das östlichste Brandenburg ist also nicht gerade der kürzeste.
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26
Dez
2009
Noch ein Rückblick, den die Welt absolut nicht braucht, das ist mir schon klar. Aber es soll ja tatsächlich Besucher meiner Homepage (außer mir
) geben, die all das, was gleich folgt, auch kennen, weil sie es ja irgendwie selber miterlebt haben. Und für mich selber ist dies immer nochmal eine gute Gelegenheit, über manche Dinge nachzudenken.
Diesmal habe ich mir gedacht, meinen persönlichen Rückblick monatlich aufzuteilen und alle möglichen Bereiche (Privat, Beruf, Politik usw.) miteinander zu mixen. Natürlich werde ich auch nicht um die “Agenda 2010″ herumkommen. Doppeldeutig natürlich, denn ich meine meine persönliche Agenda… Zum Schluss folgen dann noch Themen, die sich über das ganze Jahr hinziehen und ganz einfach zu meinem Jahr 2009 dazugehören.
Wen das alles nicht interessiert, der kann ja wegklicken. Allen anderen wünsche ich – hoffentlich – Spaß beim Lesen. Und wenn ich wen oder was vergessen haben sollte, so bitte ich um kommentierende Ergänzungen. Bewusst werde ich nicht auf entsprechende Beiträge verlinken und auch auf Bilder verzichten.
Herzlichen Dank möchte ich aber schon jetzt allen sagen, die mein Geschreibsel das Jahr hindurch in welcher Form auch immer verfolgt und unterstützt haben.
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17
Nov
2009
Ein persönlicher Höhepunkt des vergangenen Wochenendes war für mich zweifellos, dass ich – zumindest kurz – dem Festakt der Dresdner SPD anlässlich ihrer Gründung vor 20 Jahren am 16. November 1989 beiwohnen durfte. Hier vermischten sich bei mir wieder die Emotionen, meine Gedanken gingen wieder zurück in die damaligen dramatischen Tage im Oktober, über die ich am Samstag auch noch mit meiner “Tante” Traudel gesprochen hatte. “Ich höre es noch, was damals am Bahnhof los war, als die Züge durchfuhren.” sagte Traudel. Der Balkon liegt in Richtung Dresdner Hauptbahnhof, der Luftlinie knapp einen Kilometer entfernt ist von der Maternistraße.
Die Lage war hier in Dresden brandgefährlich angespannt. Verschuldet nicht zuletzt durch Erich den Überflüssigen, der auf die Durchreise der Züge über DDR-Gebiet bestand und damit natürlich heftigste Reaktionen geradezu provozierte.
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16
Nov
2009
Meinem Schwesterlein habe ich gestern versprochen, dass sie nach der Arbeit zumindest schonmal die Bilder hier sehen wird, die einfach “Pflicht” sind für uns. Es geht allen gut, ich habe selbstverständlich Eierschecke bekommen und auch das obligatorische Holsten bei “Tantchen”
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Dieser Beitrag ist also rein privater Natur, die Bilder werde ich noch für meine “Berichterstattung” verwenden womit dann auch die Hintergründe einiger Knipsereien für jeden verständlich werden.
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09
Nov
2009
Was geht im Kopf eines Bundesdeutschen ab, der im Prinzip “zweistaatlich” aufgewachsen ist, “emotional” zumindest? Für den die DDR ein Land ist, in dem im Vier- und bei besonderen Anlässen auch im Zweijahresrhythmus der Sommerurlaub der Familie verbracht wird? Der sich als Zwerg auf Dresden und vor allem Tante, Onkel und sonstige Verwandtschaft gefreut hat, auch wenn vorher eine Zugfahrt zu überstehen war, deren Zeitablauf manchem heutigen Bahnbenutzer den Wind aus den kritischen Segeln nehmen würde? Dem schon in jungen Jahren beigebracht wurde, “ab jetzt lieber nichts mehr zu sagen” – und sich daran einfach hielt, weil er vorbereitet war. Weil er schon in die Vorbereitung dieses Urlaubes eingebunden war. Dieser war auf seine Schulferien ausgerichtet und nicht bestimmt vom Studium diverser Reiseprospekte. Ganz andere Formulare waren auszufüllen. Viel früher als die anderen Schulkameraden stand bei dem kleinen Bundesbürger schon sicher fest, wohin die Reise in den Sommerferien geht: Dresden!
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05
Nov
2009
Übrigens
Der Dresdner Hauptbahnhof war/ist fußläufig zu unserem Domizil in der Maternistraße erreichbar. Zu Zeiten, als wir noch nicht mit dem PkW in die
DDR einreisen durften, sondern den Weg über Wartha/Herleshausen wählen mussten, holten uns Stolles mit dem Bollerwagen des Hauses ab

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Gestern hatte ich ja bereits von
“Vor 20 Jahren” und meinen durchaus gemischten Gefühlen geschrieben. Über die
Sonderseite des ZDF habe ich etwas von Frontal 21 gefunden, was meine Gemütslage vielleicht erklärt:
Das Video “20 Jahre Mauerfall – Die Wende in Dresden” lässt sich bei mir immer noch die Nackenhaare hochstellen und auch die Augen wässrig werden. Und, nichts gegen Leipzig, der Film weist auch darauf hin, dass Leipzig nicht alleinger Inhaber des “Titels Heldenstadt” war und ist. Eine Tatsache, auf die ich schon zwanzig Jahre lang immer wieder hinweise – on- wie offline…
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04
Nov
2009
Wer mich einigermaßen kennt (oder ein paar Inhalte meiner Seite
) wird doch wohl nicht ernsthaft glauben, dass ich in diesen Tagen nicht auch um 20 Jahre zurückblicke. Den Kopf so richtig frei hatte ich damals gar nicht, die sich ständig ändernde Lage, die ich natürlich per Fernsehen verfolgte, ließ mir dazu gar keine großen Raum.
Richtig turbulent wurde es durch Ungarn im Mai 1989. Und ich, der Oberfeldwebel der Luftwaffe, Rechnungsführer und später ausgerechnet Spießvertreter, als die Reichswaldkaserne in Teilen zur Notunterkunft für Übersiedler umgebaut wurde von 7 bis 15 Uhr, mitten drin.
Hin- und hergerissen zwischen der dienstlichen Notwendigkeit und Pflichterfüllung der ganz besonderen Art und privaten Sorgen um die Freunde in Dresden…
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