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24 Jan 2010

Erst jetzt entdeckt: IMs zu versenden

Nennen wir ihn IM Gesichtsbuch...Keine Ahnung, warum ich ausgerechnet gerade vorhin über diesen netten Hinweis bei Facebook gestolpert bin :-) . Dabei ist dies doch gerade für mich ein Steilpass allererster Güte :n: .Allerdings habe ich ein Problem, denn ich kenne keine IMs, da ich bis jetzt noch keine Akteneinsicht beantragt habe. Und die, die ich “kenne”, waren eigentlich keine IMs, sondern (für uns) natürliche, also “offizielle”, Stasis, die für das Hausbuch Maternistraße 3 in Dresden zuständig waren…
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26 Dez 2009

Mein 2009 im rückblickenden Schnelldurchlauf und Agenda 2010

Mein persönlicher Jahresrückblick 2009

Noch ein Rückblick, den die Welt absolut nicht braucht, das ist mir schon klar. Aber es soll ja tatsächlich Besucher meiner Homepage (außer mir :n: ) geben, die all das, was gleich folgt, auch kennen, weil sie es ja irgendwie selber miterlebt haben. Und für mich selber ist dies immer nochmal eine gute Gelegenheit, über manche Dinge nachzudenken.

Diesmal habe ich mir gedacht, meinen persönlichen Rückblick monatlich aufzuteilen und alle möglichen Bereiche (Privat, Beruf, Politik usw.) miteinander zu mixen. Natürlich werde ich auch nicht um die “Agenda 2010″ herumkommen. Doppeldeutig natürlich, denn ich meine meine persönliche Agenda… Zum Schluss folgen dann noch Themen, die sich über das ganze Jahr hinziehen und ganz einfach zu meinem Jahr 2009 dazugehören.

Wen das alles nicht interessiert, der kann ja wegklicken. Allen anderen wünsche ich – hoffentlich – Spaß beim Lesen. Und wenn ich wen oder was vergessen haben sollte, so bitte ich um kommentierende Ergänzungen. Bewusst werde ich nicht auf entsprechende Beiträge verlinken und auch auf Bilder verzichten.

Herzlichen Dank möchte ich aber schon jetzt allen sagen, die mein Geschreibsel das Jahr hindurch in welcher Form auch immer verfolgt und unterstützt haben.
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17 Nov 2009

Vor 20 Jahren: Gründung der SDP in der DDR – Festakt zur SDP-Gründung in Dresden

Gründungsurkunde der SDP Dresden vor 20 Jahren Ein persönlicher Höhepunkt des vergangenen Wochenendes war für mich zweifellos, dass ich – zumindest kurz – dem Festakt der Dresdner SPD anlässlich ihrer Gründung vor 20 Jahren am 16. November 1989 beiwohnen durfte. Hier vermischten sich bei mir wieder die Emotionen, meine Gedanken gingen wieder zurück in die damaligen dramatischen Tage im Oktober, über die ich am Samstag auch noch mit meiner “Tante” Traudel gesprochen hatte. “Ich höre es noch, was damals am Bahnhof los war, als die Züge durchfuhren.” sagte Traudel. Der Balkon liegt in Richtung Dresdner Hauptbahnhof, der Luftlinie knapp einen Kilometer entfernt ist von der Maternistraße.

Die Lage war hier in Dresden brandgefährlich angespannt. Verschuldet nicht zuletzt durch Erich den Überflüssigen, der auf die Durchreise der Züge über DDR-Gebiet bestand und damit natürlich heftigste Reaktionen geradezu provozierte.
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16 Nov 2009

Dresden im November 2009 – privat

Meinem Schwesterlein habe ich gestern versprochen, dass sie nach der Arbeit zumindest schonmal die Bilder hier sehen wird, die einfach “Pflicht” sind für uns. Es geht allen gut, ich habe selbstverständlich Eierschecke bekommen und auch das obligatorische Holsten bei “Tantchen” ;-) .

Dieser Beitrag ist also rein privater Natur, die Bilder werde ich noch für meine “Berichterstattung” verwenden womit dann auch die Hintergründe einiger Knipsereien für jeden verständlich werden.
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09 Nov 2009

Heute vor 20 Jahren: “Mutti, die Grenze ist auf!”

Flagge der DDR Was geht im Kopf eines Bundesdeutschen ab, der im Prinzip “zweistaatlich” aufgewachsen ist, “emotional” zumindest? Für den die DDR ein Land ist, in dem im Vier- und bei besonderen Anlässen auch im Zweijahresrhythmus der Sommerurlaub der Familie verbracht wird? Der sich als Zwerg auf Dresden und vor allem Tante, Onkel und sonstige Verwandtschaft gefreut hat, auch wenn vorher eine Zugfahrt zu überstehen war, deren Zeitablauf manchem heutigen Bahnbenutzer den Wind aus den kritischen Segeln nehmen würde? Dem schon in jungen Jahren beigebracht wurde, “ab jetzt lieber nichts mehr zu sagen” – und sich daran einfach hielt, weil er vorbereitet war. Weil er schon in die Vorbereitung dieses Urlaubes eingebunden war. Dieser war auf seine Schulferien ausgerichtet und nicht bestimmt vom Studium diverser Reiseprospekte. Ganz andere Formulare waren auszufüllen. Viel früher als die anderen Schulkameraden stand bei dem kleinen Bundesbürger schon sicher fest, wohin die Reise in den Sommerferien geht: Dresden!
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05 Nov 2009

Dresden am 4. Oktober 1989

Übrigens
Der Dresdner Hauptbahnhof war/ist fußläufig zu unserem Domizil in der Maternistraße erreichbar. Zu Zeiten, als wir noch nicht mit dem PkW in die DDR einreisen durften, sondern den Weg über Wartha/Herleshausen wählen mussten, holten uns Stolles mit dem Bollerwagen des Hauses ab :-) .
Gestern hatte ich ja bereits von “Vor 20 Jahren” und meinen durchaus gemischten Gefühlen geschrieben. Über die Sonderseite des ZDF habe ich etwas von Frontal 21 gefunden, was meine Gemütslage vielleicht erklärt:

Das Video “20 Jahre Mauerfall – Die Wende in Dresden” lässt sich bei mir immer noch die Nackenhaare hochstellen und auch die Augen wässrig werden. Und, nichts gegen Leipzig, der Film weist auch darauf hin, dass Leipzig nicht alleinger Inhaber des “Titels Heldenstadt” war und ist. Eine Tatsache, auf die ich schon zwanzig Jahre lang immer wieder hinweise – on- wie offline…

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04 Nov 2009

Positiver Stress und angstgemischte Gefühle

Wer mich einigermaßen kennt (oder ein paar Inhalte meiner Seite ;-) ) wird doch wohl nicht ernsthaft glauben, dass ich in diesen Tagen nicht auch um 20 Jahre zurückblicke. Den Kopf so richtig frei hatte ich damals gar nicht, die sich ständig ändernde Lage, die ich natürlich per Fernsehen verfolgte, ließ mir dazu gar keine großen Raum.

Richtig turbulent wurde es durch Ungarn im Mai 1989. Und ich, der Oberfeldwebel der Luftwaffe, Rechnungsführer und später ausgerechnet Spießvertreter, als die Reichswaldkaserne in Teilen zur Notunterkunft für Übersiedler umgebaut wurde von 7 bis 15 Uhr, mitten drin.

Hin- und hergerissen zwischen der dienstlichen Notwendigkeit und Pflichterfüllung der ganz besonderen Art und privaten Sorgen um die Freunde in Dresden…
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07 Okt 2009

7. Oktober 1989

Flagge der DDR Ungutes Gefühl, Bauchgrummeln, Ungewissheit… Weil: Keine Informationen oder nur verspätet und natürlich zensiert. Telefon? Ha :-) Fehlanzeige… Wenn überhaupt, dann nur mit Mielkes Gnaden und Granden, auch in der Telefonvermittlung (und damit meine ich jetzt ausdrücklich nicht die einfachen “Fräuleins vom Amt” pauschal, sondern nur in Teilen!).

Heftige Demonstrationen in der DDR, derbe Krawalle auch in Dresden, vor allem am/vor dem Hauptbahnhof. Der umgekippte und brennende Wartburg der Volkspolizei. Der nur allzu bekannte Bahnhofsvorplatz und die Gedanken an unsere Freunde in Dresden. Aber keinerlei Informationen aus “erster Hand”, sondern nur über unsere West-Medien.

Angst! Mut! Und erstmal Ungewissheit…
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03 Okt 2009

Ja! Es ist ein Feiertag!

Und solange es noch Leute gibt, die das staatliche Massaker auf dem Pekinger “Platz des himmlischen Friedens” damals bejubelt haben – wie Krenz – noch Mitglied in der SED/neubenannt sind, wird es auch nichts mit der Glaubwürdigkeit dieser “Partei”, die von Stasigeldern lebte und lebt wie auch die Ost-CDU und Ost-FDP (LDPD).

Heute vor 20 (ich muss mich hier mal selber “zensieren”, Entschuldigung) 19 Jahren stand auch ich auf der Gocher Rathaustreppe. In Uniform natürlich. Der falsche Tag, datumsmäßig, aber besser als nix. Es war eine Stimmung auf dem Gocher Marktplatz, die nicht wirklich zu beschreiben ist. Gänsehaut jedenfalls.

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06 Sep 2009

Also dann: Ab nach Dresden :-)

dresden_frauenkirche_websozis_2009_400x300 Das gab es auch noch nicht, dass ich zwei Mal im Jahr Dresden besuchen werde. Im Mai war ich ja bereits traditionell Gast der schönsten Stadt der Welt ;-) und konnte schon ein paar private Vorbereitungen für den den SPD-Bundesparteitag vom 13. bis 15. November treffen. Schließlich möchte ich meinen Kumpel Bernd ja nicht überrumpeln. Aber es war natürlich klar, dass ich bei ihm mein Asyl wieder bekommen würde.

Zwar hatte ich bereits bei der Jahresurlaubsplanung diesen Zeitraum vorsorglich berücksichtigt (und auch besuchsmäßig schon alles klar gemacht), aber auch nur “auf blauen Dunst”. Klar, Dresden ist immer ein Besuch wert, aber “mal so eben” eben nicht, in trockene Tücher muss ich es dann schon noch bringen mit Gast- und natürlich auch Arbeitgeber, bin da aber optimistischer Dinge.
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