31 Mrz 2004

Feierlicher Appell in Halle 27

[inspic=233,left] Gerätehauptdepot Goch außer Dienst gestellt
Als Verwahrlager bleibt die Liegenschaft weiter im Einsatz

Goch-Hommersum. Eine Ära ist heute zu Ende gegangen. Knapp 30 Jahre lang endete die Kapellenhofstraße als Sackgasse vor dem Tor des Gerätehauptdepots im Gocher Ortsteil Hommersum. Etliche Tonnen an Bundeswehrmaterial hat in dieser Zeit eben dieses Tor in beiden Richtungen verlassen. Von der kleinsten Unterlegscheibe über Lastkraft- und Personenkraftwagen, Omnibusse, Ford Transit (oder unserem „Annahme-und-Versand-Mercedes“ *-> für Insider* ), Fahrräder, Anhänger, Aufbauten aller Art oder Kampfpanzer Leopard: „Kein Problem, wir liefern! Abholung, per Post oder doch per Bahn oder Spedition?“

Waren es ehemals bis zu 250 Soldaten und Zivilbeschäftigte, die den Dienst in diesem fast schon als Naturschutzgebiet zu bezeichnenden Areal verrichteten, so verbleiben nunmehr immerhin noch knapp zehn Prozent, die nunmehr ab morgen den Betrieb des dann so zu bezeichnenden „Verwahrdepots Goch“ weiterführen und aufrecht erhalten werden.

In einem würdigen Rahmen wurde heute jedem der bei dem Appell anwesenden Bediensteten und geladenen Gästen deutlich, welch eine Zäsur nunmehr unumstößlich gemacht wurde. Dieser heutige Tag war vor allem für die „Urgesteine“ in der Arbeitnehmerschaft ein Tag, der nicht ohne den berühmten Kloß im Halse vonstatten ging. Dem Autor dieser Zeilen, der sich „nur“ aber immerhin ca. viereinhalb Jahre dort zugehörig fühlen durfte, ging es nicht anders wie denen, die seinerzeit als die sogenannten „Männer der ersten Stunde“ vor Ort waren. Wie immer bei solchen Anlässen war sie bei mir da: Die Gänsehaut beim Abspielen unserer Nationalhymne.

Alle Depotkommandanten trafen sich nochmals anlässlich des Appelles: [inspic=234]

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  1. 30 Jul 2006

    Webnobbis Blog | Meinungen ~ Informationen ~ Spaß » Materialermüdung

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    [...] Ich plazierte meinen Kartonstapel an die Stelle auf der Palette, die ich ihm bereits zuvor zugedacht hatte und dachte desweiteren: “Mist, das hörte sich jetzt nicht gut an.” Das Teil muss genau, aber sowas von genau, auf den Kunststoffklipp gefallen sein, so dass es die Haltemechanik gleich mal “weggesprengt” hatte. Hinüber also… Aber ich habe da ja noch das Klemmbrett von Wocken – ein Weihnachtsgeschenk der Spedition, die damals z. B. unsere Lkws und Panzer transportierte. Und das kommt jetzt zum Einsatz – wenn ich es morgen früh nicht vergesse… [...]

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