Klaus Uwe Benneter wird auf dem SPD-Parteitag im November in Karlsruhe nicht wieder für das Amt des Generalsekretärs kandidieren. Neben der Möglichkeit, diesen Posten ganz wegfallen zu lassen und somit nicht nachzubesetzen, was aber eine Satzungsänderung voraussetzt, die nicht realistisch wäre, sprießen jetzt die Vorschläge für seine Nachfolge wie Pilze aus dem Medienboden. Dabei werden immer wieder zwei Namen genannt: Wasserhövel und Nahles. Gut, dass ich auch als Funktionär auf unterster Ebene klar an dieser Stelle meine Meinung äußern kann.
Mache ich einfach mal wie folgt:
Zur aktuellen Diskussion über die Nachfolge als Generalsekretär der SPD meine ich persönlich als Mitglied der SPD wie auch in meiner Vorstandsfunktion als Geschäftführer der SPD Goch:
Ich unterstütze mit Nachdruck den Vorschlag unseres Parteivorsitzenden Franz Müntefering, Karl Josef (Kajo) Wasserhövel zum Generalsekretär der SPD zu wählen. Dabei steht der von ihm hervorragend organisierte Wahlkampf nicht im Vordergrund, sondern seine Arbeit insgesamt. Eine Tatsache, die leider in letzter Zeit verdrängt wurde und wird. Ihn halte ich in der sich abzeichnenden Konstellation in einer großen Koalition für den geeignetsten Kandidaten für dieses Amt.
Kajo hat meine vollste Unterstützung und ich hoffe, dass auch der Parteitag der SPD in Karlsruhe meiner Meinung sein wird und sich diese mit der der von uns entsendeten Delegierten deckt. Einer Gegenkandidatin und somit möglichen Generalsekretärin Andrea Nahles würde ich persönlich nur äußerst schwerlich folgen können. Andrea sollte m. E. ins Gesundheitsministerium eingebunden werden und an der Stelle Ihre Fachkompetenz in die Regierungsarbeit einbringen.
Dennoch gilt für mich auch der Satz einer lieben Genossin aus Schwelm, mit der ich – abseits aller offziellen Parteigremien – die überaus erfolgreichen WebSozis mitgegründet habe: “Ich bin nicht für die Linken, nicht für die Netzwerker und nicht für die Seeheimer. Ich bin in der SPD.”


