Es begab sich zu einer Zeit, als ich mal gerade Zeit hatte und dachte: Och, den Spaß machste doch mal mit. So schrieb ich natürlich auch einen “Aufsatz für Pons” und harrte einfach mal der Dinge, die da wohl kommen mögen. Dabei dachte ich an diverse Mails und letztlich ein paar Erwähnungen in deren neuem Blog und einen Button für meine Seite.
Symbolische Anerkennung sozusagen, denn alles andere wäre doch ein viel zu großer Aufwand – zeitlich wie auch in Sachen Kosten. Wie gesagt: dachte ich!
Als ich vergangenen Freitag einen DIN-A5-Umschlag mit dem Absender der Pons-Online-Redation im Briefkasten hatte, stutzte ich entsprechend. Und war nach dem Öffnen desselben dann schier sprachlos.
Ich hielt ein richtiges Schulheft in den Händen, mit richtigem grünen Umschlag aus Kunststoff, wie ich ihn natürlich kenne. Ein richtiges Klassenarbeitsheft mit Inhaltsverzeichnis auf der ersten und Klassenspiegel auf der letzten Umschlaginnenseite
. Und darin befand sich meine “Klassenarbeit”, die ich – wie ich es natürlich auch noch kenne – feinst korrigiert und sogar auch noch erläutert bekam
.
Nun gut, am Anfang stand erstmal der Anschiss, denn ich hatte das Zeichenlimit um läppische 198 Zeichen überschritten, aber was sollte ich machen? Ist so drin bei mir, denn damals auf’m Gymnasium hatten wir (von DIN-A 4 ausgegangen) nichtmal die Hälfte an Schreibraum zu Verfügung, der Rest war für die Lehrer da – zum Korrigieren… Sowas verleitet warscheinlich zu zu vielen Worten, das muss also eindeutig Dr. Uebach und Konsorten angelastet werden
.
Trotzdem habe ich doch nur einen einzigen Fehler (hätte ich damals nie gemacht, soooo flapsig war ich nur ein Mal – bei meiner letzten Latein-Arbeit…) mir ankreiden lassen müssen, aber damit kann ich gut leben
. Der war mir natürlich so klar wie Kloßbrühe, aber das ist doch immer so wie mit der Steuererklärung: Da gibt man auch immer eine bestimmte “Streich”ausgabe an, damit die das andere nicht entdecken
.
Der Pons-Verlag setzte nun aber auch noch einen drauf. Denn sogar das obligatorische Löschblatt lag natürlich im Heft. Darauf eingedruckt ein Danke und ein Code, um sich ein Gratisexemplar des gedruckten Nachschlagewerkes zusenden lassen zu können. Darauf freue ich mich, ganz ehrlich.
Aber ein ganz herzliches Dankeschön gebührt vor allem Frau Pelzer und dem Verlag. Schon jetzt haben mir beide jede Menge Vergnügen beschert!


Aus der Hüfte geknipst habe ich, jou 
Zippy
via Website
14 Aug 2009
Hallo Norbert M.,
sollte es nicht “Ins-Regal-Stellen” lauten? Also von “In das Regal stellen” kommend…
Herzlichst
Zippy
Nobbi
» Autor-Kommentar «
14 Aug 2009
Oha, stimmt…

Aber zurückgegeben ist zurückgegeben