Ein kleines persönliches Jahresfazit habe ich ja bereits gezogen. Da steht schon jede Menge und ist vermutlich sogar teilweise “übersehen” oder “überlesen” bzw. gar nicht richtig interpretiert worden. Das soll mich aber nicht jucken und wird vielleicht schon noch irgendwie auffallen, aber ich habe vor, meine Prioritäten noch deutlicher als in den letzten Monaten ohnehin schon angedeutet umzusortieren.
Da gibt es Dinge, die ich gegen ein Honorar (steuerlich nicht relevant!) mache. Diese habe ich prima mit der Arbeit in Einklang bringen können – auch zur Zufriedenheit meiner “Auftraggeber”, denen ich an dieser Stelle auch gleich dafür danken möchte, dass sie mich sogar weiterempfehlen
. Ein schöneres Dankeschön gibt es eigentlich nicht.
Meine ehrenamtlichen Tätigkeiten im WWW sind ein weiteres Kapitel. Die familiären Seiten stehen außen vor und zählen nicht, das ist
-Sache
. Die Schlagzahl deutlich erhöhen möchte ich aber wieder z. B. für PC-Special und natürlich gerne auch für den Newstroll (bin mal gespannt, ob der Satz gefunden wird *g*). Mit PRO-Goch (Goch-life) ist ja kürzlich ein weiteres Projekt hinzugekommen, mit dem ich nicht gerechnet hatte, aber es nun erstmal alleine weiterführen möchte zumindest bis Mitte 2007. Immerhin habe ich es in “grauer” Vorzeit mal mitgegründet.
Ende März werde ich für ein paar Tage in Leipzig sein dürfen, denn da bin ich zur Hochzeit eingeladen mit allem Vor- und Nachlauf (also nicht nur den üblichen offiziellen Teil
). Im Mai 2007 werde ich mir das Ehemaligentreffen der Truppenverwaltung des JG 73 Preschen (MiG 29) in Naundorf bei Forst an der polnischen Grenze ganz sicher nicht entgehen lassen! Dass an dem Wochenende natürlich auch schon der Dresdenbesuch abgemachte und geklärte Sache ist, versteht sich von selbst.
Damit ist das erste Halbjahr reise- und etatmäßig schonmal gegessen. Platz für die WebSozis ist somit einfach nicht da. Ob der freizuschaufeln wäre weiß ich nicht, denn da spielt (hoffentlich dann immer noch) ein Dienstplan eine Hauptrolle. Zumal gewisse “Schmerzgrenzen” im Laufe des noch aktuellen Jahres erreicht und teilweise auch überschritten wurden, denn so hat auch ein Webmaster durchaus das Recht auf eine eigene Meinung und das Recht, dass eine solche auch entsprechend akzeptiert und respektiert und vor allem nicht wie das Fähnchen im Wind mal so und mal so ausgelegt wird.
Ab übermorgen sehe ich mich also “nur” noch als den Part, der für den entsprechenden Eintrag bei der DENIC der Verantwortliche ist (und grundsätzlich auch bleibt). Ansonsten ist für mich natürlich das Sommerfest der SPD Oberhausen eine absolute Muss-und-Freude-und-Spaß-Veranstaltung mit zahlreichen WebSozis und auch der Bundesparteitag, der ja 2007 in Hamburg stattfinden wird, ist im Sinn – aber dann werde ich da höchstens für die Red-Onliners anreisen und nicht für die WebSozis.
In 2007 plane ich weder, in einen Verein ein-, noch auch aus einen solchen auszutreten (SPD, ADAC, Die Bernhardiner). Die letzteren habe ich mitgegründet und war sogar im Vorstand, PRO-Goch habe ich auch mitgegründet, aber stolz bin ich darauf, die WebSozis mitgegründet zu haben.
Klar wie Kloßbrühe (wie mein Opa sagen würde
) ist, dass ich – wenn es zeitlich hinkommt – vor allem auch politisch meine Meinung häufiger sagen/schreiben werde. Klar sollte allen, auch und vor allem hier in Goch, sein, dass es auf meiner Seite um meine Meinung geht, die ich als Privatmann schreibe und nicht als Parteifunktionär auf unterster Ebene. Die Gocher CDU bekommt das nicht auf die Reihe, zu sehr hängt bei denen anscheinend der “Wahlkampfleiter N. M.” im Kopf – völliger Quatsch! Die Gocher FDP begreift leider anscheinend auch nicht ganz richtig, wie das Internet “funktioniert”. Über die Gocher Grünen habe ich immer nur gelacht und bin leider vor kurzem wieder in meiner Einschätzung über machthungrige Einzelpersonen bestätigt worden. Die ZIG gehört manchmal in den Hintern getreten, was ich aber durchaus – und jetzt kräussln (welch ein Wortspiel
) sich auch bei manchem Genossen wohl die Nackenhaare – freundschaftlich ab und zu anmerke.
Meine eigene Partei? Zur SPD Goch stehe ich blind (bin ich ja auch fast, hoffentlich kommen die Gläser bald, dann bin ich wohl erst Mal noch blinder, da es eine Première ist für mich – Gleitsichtgläser, brauche also auch was für die Nähe *g*). Ich sehe uns da auch auf einem guten Weg, um in der Öffentlichkeit überhaupt wieder mal wahrgenommen zu werden. Da nehme ich mich selber in die Pflicht für 2007, nur: Wenn nix ist, muss man auch keine Pressemitteilungen backen, oder?
Die Öffentlichkeitsarbeit unserer Fraktion ist dagegen nicht einmal unterirdisch. Kann auch nicht, denn die findet gar nicht statt. Wann hat es denn eine Pressemitteilung der Gocher SPD-Fraktion gegeben oder zumindest einen Artikel (der ja auch nur ganz kurz und zur Info für unsere Homepage sein kann) gegeben? Richtig! Nie! Auch unsere Mitglieder haben ein Recht zu erfahren, wie die Ratsfraktion zu bestimmten lokalpolitischen Dingen steht. Diese Informationen wären ohne Weiteres locker auf unserer Internetseite einzuspeisen. Nur kann kein Webmaster etwas veröffentlichen, von dem er keine Kenntnis hat.
Da wird auch hingenommen, dass sich der Gocher Bürgermeister Karl-Heinz Otto Dinge plötzlich auf die eigene Fahne schreibt, die er selber vehement noch als “normales” CDU-Ratsmitglied bekämpft und abgelehnt hat: Die Ganztagsbetreuung Liebfrauenschule Goch, für die sich Bettina Trenckmann und Ulrich Knickrehm, unser SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat stark gemacht haben. Bettina gehört aber, im Gegensatz zu anderen, nicht zu den Gocher “Hobbyköchen”…
Hier werden SPD-Errungenschaften, die in harter Klein-Klein-Arbeit erreicht werden, kaputtgeschwiegen und es zugelassen, dass es die Gocher CDU für sich vereinnahmt. Und die Gocher Wählerin und der Gocher Wähler nehmen es auch als solches wahr: Als CDU-Idee! Was diese immer bekämpft und mit der eigenen absoluten Mehrheit abgelehnt haben vermarktet diese falsche Brut für sich selber. In Goch, im Kreis Kleve, im Land NRW. Und die Gocher SPD-Fraktion schweigt dazu und lasst die gewähren.
Kann mir mal einer erzählen, warum bei der nächsten Kommunalwahl 2009 jemand die Gocher SPD wählen soll? Nur, weil einer vollkommen unmotiviert mit der Faust auf den Tisch haut, qualifiziert es ihn nicht unbedingt für Funktionen innerhalb eines Gebildes wie einer recht kleinen und überschaubaren Stadtratsfraktion. Das ist meine Meinung, die sich in der Form auch erst im Laufe der Jahre gebildet hat. Die Partei rekrutiert Nachwuchs, der durch die Fraktion weggeekelt wird, auch ein Aspekt. Die Fraktion bekommt mich aber nicht weg, denn ich bin ja Mitglied der SPD. Das, also das mich nicht “ruhig stellen können”, stört so manchem, ist mir klar
.
Aber Gocher CDU-Verhältnisse, wo Fraktionsvorsitzenden-Putschversuche und Abstimmungsabstrafen gegen den Ortsverbandsvorsitzenden ja die Gazetten zu Hauf beglückten (naja, weniger, weil die “Gazetten” hier ja teilweise nicht nur die schwarze Druckfarbe zu haben scheinen…) wollen wir nicht, ich auch nicht. Aber gegen Offenheit und Ehrlichkeit wäre nix einzuwenden. Ich schätze unseren Bürgermeister zwar, aber ich habe Wahlkampf gegen ihn gemacht und dazu stehe ich!
Große Koalition, dafür haben weder wir, noch alle anderen bundesgewahlkämpft. Wir haben das Ding aber nunmal.
Auch, weil wir (= die Wählerinnen und Wähler und daheimgebliebenen SPD-KreuzchenmacherInnen!) NRW versemmelt haben. Die Landesregierung ist der letzte Schrott! Verkehrsminister, der im Landtag Panini-Bildchen sammelt, Wittke, die gescheiterte Gelsenkirchen-OB-Pfeife, nur mal so als Beispiel (Quellen bei Google selber suchen). Ministerpräsident, der mal beim Schwarzgeld-Kohl “Zukunftsminister” war und ansonsten nix auf die politische Reihe bekommen hat. NRW-Justizministerin, die den Eindruck macht, als penne sie gleich ein vor laufenden Kameras, aber ohne Mumm, zurückzutreten, wenn Häftlinge in “mal so eben” von Mithäftlingen zu Tode gefoltert werden. Ich betone, dass das ihr natürlich nicht anzulasten ist. Aber ihr Auftreten war einer Landesministerin nun wirklich nicht würdig. Überfordert mit dem Ministeramt. Das hätte sie einsehen und zurücktreten müssen.
Pofalla (einfach mal hier bei mir danach suchen) – Steilpasslieferant! Klar, es juckt keinen, wenn ich diesen näselnden Unionsblassling hier bei mir angreife und gerne, seeeehr gerne Dr. Peter Struck zitiere mit seinen ach so richtigen Worten (wer nicht klickt bekommt die halt zwangsläufig hier): “Ein Dünnbrettbohrer wie Herr Pofalla ist für mich uninteressant.” Für mich aber nur bedingt, denn der ist hier unser politischer Widerpart auf Bundesebene im Kreis Kleve.
Da darf doch heute von mir auch mal hier die Kritik an Dr. Barbara Hendicks MdB, unserer/meiner Unterbezirksvorsitzenden und als Parlamentarische Staatssekretärin Stellvertreterin von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (= anderes Thema) angebracht werden. Viel zu zahm ist sie für meinen Geschmack und nimmt viel zu viel Rücksicht auf diese Konstellation der großen Koalition. Klar können einige Dinge nur im Konsenz mit den Schwatten geregelt werden. Aber das heißt doch nicht, dass man ein Heißluftgebläse wie Pofalla mit Samthandschuhen anpacken darf? Ich kann das hier ganz gewiss, keine Frage, aber Barbara darf das auch. Das erwarte ich ganz einfach auch von meiner Kreisvorsitzenden: Ende der Weichspülerei und Rücksichtnahme des politischen Mitbewerbers.
Soll ich noch etwas über die NRWSPD schreiben? Dass ich Hannelore Kraft als meine neue designierte Landesvorsitzende im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten unterstütze ist klar, spätestens jetzt
. Das werde ich hier öffentlich wohl auch dabei belassen, denn es gibt noch Dinge, die längst nicht ausgeräumt sind – auch privater Natur.
Meine “Draufhauschlagzahl” werde ich hier auf meiner Seite auf jeden Fall erhöhen und intensivieren (zumindest versuchen). Liest zwar niemand (oder kaum jemand), der daran etwas ändern könnte, aber meine Meinung muss raus. Und in dem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch ins Jahr 2007
.
Auf dass ich eine solche Riesensauerei nicht nochmal erleben muss! Die Drahtzieher derselben haben einen Gegner mehr, das sei schonmal gesagt!



31 Dez 2006
Anonymous
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Goch-life 2006, PRO-Goch 2007…
Angedacht hatte ich es ja, also versuche ich, einen kurzen Rück-/Ausblick zu formulieren. Muss aber, glaube ich, nicht wirklich sein, zumal schon alles mal gesagt/geschrieben wurde. Gucken wir doch einfach mal, wohin sich die Sache entwickelt. D…