17 Mrz 2005

Westerwelle verunglimpft die Wählerinnen und Wähler

Westerwelle, Vorsitzender der Partei, deren Nachwuchs den Älteren nahelegt, den Löffel abzugeben, hat aufgrund der heutigen Ereignisse in Kiel folgende Pressemitteilung herausgegben und dies auch so in den Medien selber agitiert:

“Wir begrüßen, daß es im rot-grünen Sodom einen Gerechten gab, der die Manipulation des Wählerwillens nicht mitmachen wollte. Das Trio Infernale ist gescheitert. Das ist ein weiterer Sargnagel auch für Rot-Grün in Berlin. Jetzt gibt es mit NRW nur noch eine rot-grüne Landesregierung. Die Chancen, daß auch diese im Mai fällt, sind heute beträchtlich gestiegen.”

Die FDP hat es offensichtlich immer noch nicht verwunden, dass es in Schleswig-Holstein zu einer Zusammenarbeit zwischen SPD, den Bündnis-Grünen sowie des SSW kommen sollte. Die demokratische Legitimation ist dem SSW ja ohnehin schon abgesprochen worden seitens dieser Pünktchenpartei!

Er bezichtigt also offensichtlich die SPD der Manipulation, der Wahlmanipulation? Er stellte sich gegen die Ausnahmeregelung für den SSW, für den die 5-%-Hürde nicht gilt. Das sagt der Vorsitzende der Partei, die schon mehrmals als Umfallerpartei in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eingegangen ist.

Eine Frechheit, was sich dieser Kerl da heute erlaubt hat, gegen die ich mich als Sozialdemokrat auf das allerschärfste verwahre! Denn ansonsten wird als nächstes die SPD womöglich mit der SED und deren Manipulationen von diesem Wicht in völliger Unkenntnis der Geschichte in einen Topf geworfen. Trotzdem ich im Gegensatz zu Westerwelle keinen Titel und auch nicht studiert habe, bin ich aber nicht im Geringsten so minderbemittelt, da amtstechnisch verblendet, wie er.

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